Die Palisade
Autor(en): Moira Wolfsfell
Die Eiszapfen, die sich in der vergangenen Nacht gebildet hatten, hingen gelangweilt vom Dach meines Hyrdslytt herab. Ich saß auf der Bank draußen vor dem Fenster, den Umhang fest um meine Schultern gerafft und beobachtete, wie sich die Sonne auf ihren Weg zum Horizont machte, um dort dick und blutrot zu versinken. Ein weiterer Tropfen bildete sich an der Spitze eines Eiszapfens, wurde größer und größer und fiel dann herab auf den Boden.
In der Ferne konnte ich das Hämmern der Reederei hören, in der fleißige Menn noch in den Abendstunden dabei waren, die großen Skeppen zu reparieren, die der Heerführer ins blaue Leuchten senden würde.
Der heutige Tag war anstrengend gewesen, anstrengender als die Abende im "Plappernden Wolf", anstrengender als die Kämpfe, die zu den zahlreichen Festen, die auf dem Marktplatz stattfanden, ausgetragen wurden, anstrengender, als dem Werir etwas zu erklären:
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In der Früh dieses wunderschönen Morgens trat Grisgrim an mich heran, und allein an dem Glanz in seinen Augen erkannte ich, daß er wieder eine Idee hatte; eine Idee, die aufwendig war und nicht für ihn, sondern für mich Arbeit bedeuten würde.
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