Auch eine große Reise beginnt mit einem kleinen Schritt
Autor(en): Jedder Van Dijk
Als wir uns der Position Ulfurstuds näherten, waren mehrere Tage vergangen und meine Kopfschmerzen ebenso abgeklungen, wie mein Mißmut. Dennoch. Irgend etwas war eigenartig und anders als gewöhnlich. Als ich des Morgens auf Deck gekommen war, hatte ich ein beunruhigendes Ziehen im Nacken verspürt, etwas, das ich normalerweise nur fühlte, wenn mächtige Magie gewirkt wurde. Ich schüttelte den Kopf, um klarer zu werden, allerdings gelang mir das nicht. Mit halb zugekniffenen Augen beobachtete ich meine Mannschaft, die ihrem Tagewerk wie immer nachging und der offensichtlich nichts irgendwie Eigenartiges auffiel. War also nur ich es? Hätte ich gestern das Blauwasser aus meinem Körper lassen sollen?
Nein! Als ich meinen Blick auf das Meer richtete, war es mir, als lägen zwei Meere übereinander, als habe ein Maler zwei Bilder übereinander gemalt, wobei das erste durch das zweite hindurchschimmerte. Ich musste mich an der Reling festhalten, denn meine Knie wurden weich. Hier stimmte etwas ganz und gar nicht. Ich wollte den Befehl geben, umzudrehen, doch bevor ich auch nur einen Laut über die Lippen bringen konnte, umfing mich die Bewusstlosigkeit wie eine schwarze Decke…
* * *
"Suche nicht das, was Du ohnehin finden wirst!" sagte die Stimme eines gestaltlosen Schattens in meinen Träumen.
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