Zum Hügel
Autor(en): André Jarosch
Sie war so müde gewesen, hatte unbedingt schlafen gehen müssen, viel zu früh im Vergleich zu ihrer üblichen Zeit, doch dies war nun vorbei! Schön, die Wiesen wiederzusehen, auf der die Blumen bald ihre Blütenpracht entfalten würden. Der Duft der Bäume, der Anblick des in der Nähe befindlichen Flusses und die Vorfreude auf die hin und wieder bei ihr vorbeiziehenden Walis würden sie für ihre lange Schlafenszeit entschädigen. Voller Tatendrang stieg sie empor und betrat eine völlig veränderte Welt...
Es war dunkel, kein Luftzug regte sich - und sie war nass, von Kopf bis Fuß!
Was war denn das? War eine neue Finsternis hereingebrochen, und sie hatte dies verschlafen???
Sie hörte die Bäume nicht, konnte keine Tiere in der Nähe spüren, und es kam ihr vor, als ob sie selbst verletzt sei, obwohl sie keine Wunde an sich ertasten konnte. Doch plötzlich wurde ihr klar, was ihr so seltsam vorkam: Die Grube, in dem sich das Wasser befand in dem sie stand - DAS war die Wunde in ihrem Leib! Entsetzen breitete sich in ihr aus und sie schrie aus voller Kraft ihr Entsetzen hinaus.
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